Workshop mit Alexander Wurz

Tenorhorn – Euphonium – Posaune -Tiefblech

Diese Instrumentengruppe ist ganz in der traditionellen Blasmusik beheimatet. Alexander Wurz – einer der führenden Tenorhorn- und Euphoniumsolisten in Deutschland – wird von Freitag, den 12.05. bis Sonntag, den 14.05.2017 in Düren zeigen, dass diese Instrumentengruppe weit mehr zu bieten hat.

Am Sonntag, den 14.05.2017 konzertiert Alexander Wurz gemeinsam mit dem Landesblasorchester NRW (LBO) und dem Sinfonischen Blasorchester der Musikschule Düren (SBO) unter der Leitung von Renold Quade im Haus der Stadt.

Die Musikschule Düren freut sich in Zusammenarbeit mit der Firma Miraphone das Konzert mit dem international renomierten Instrumentalsolisten anbieten zu können.

Der Solist

Alexander Wurz hat sich mit seinen gut 31 Jahren bewusst und voller Überzeugung einer Karriere als freier Solist in einer Instrumentengruppe verschrieben, die voll und ganz in der traditionellen Blasmusik beheimatet ist. Als Tenorhornist, Euphoniumspieler oder auch als Posaunist genießt er es, nicht nur im reinen Orchesterbetrieb die so wichtigen Mittelstimmen zu zelebrieren. Vielmehr sucht er die solistische Bühne. 1985 in Bühl, Baden Württemberg geboren, wurde sein Talent schnell offensichtlich und an Posaune, Tenorhorn und Schlagzeug gefördert. An der Robert Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf studierte er bei Professor Eckhard Treichel, war von 2008 bis 2014 erster Tenorhornist im Luftwaffenmusikkorps 2 in Karlsruhe und alsbald gerne gesehener Gast und Solist in professionellen Formation wie „Michael Klostermann und seine Musikanten“ oder auch in symphonischen Besetzungen von  Polizei und Bundeswehr. Besonders engagiert ist er derzeit im wohl „erfolgreichsten Blasorchester der Welt“: Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten. Darüber hinaus vergisst Alexander Wurz aber auch nicht die Pflege der vielfältigen Möglichkeiten, die die Kammermusik für Blechbläser bietet. Von Barock bis Jazz eröffnen Ensembles wie „Unzerblechlich“ oder „Five Brass Karlsruhe“ ein weites Aufgabenfeld. Sein guter Ruf und seine von der Praxis geprägte Erfahrung lässt ihn zunehmend als Dozent und Workshopleiter für tiefes Blech in Erscheinung treten und auch die Instrumentenentwicklung ist interessiert an seinem Rat.

Besonders die Firma Miraphone freut sich über eine derzeit sehr intensive Zusammenarbeit. Seit ihrer Gründung im Jahre 1946 hat Miraphone als einer der weltweit führenden Hersteller hochwertiger Blechblasinstrumente die Geschichte der Blasmusik mitgeprägt. Heute entwickelt und produziert sie am Firmensitz in Waldkraiburg Trompeten, Flügel- und Tenorhörner, Baritone, Euphonien, Posaunen sowie Tuben zu 100 % „Made in Germany”.

Die Workshops mit Alexander Wurz

  1. „Junges tiefes Blech“ (etwa 12 -16 Jahre)  (Tenorhorn, Bariton, Euphonium, Posaune, Tuba)
    Sa, den 13.05.
      von 10 Uhr bis 12 Uhr im Haus der Stadt, Düren
  2. „Tiefes Blech“ (ohne Altersbegrenzung) (Tenorhorn, Bariton, Euphonium, Posaune, Tuba)
    Sa, den 13.05. von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Haus der Stadt, Düren
  3. „Meisterkurs“ für  Fortgeschrittene – „Techniken in Klassik und Volksmusik“
    Fr, den 12.05. Haus der Stadt, Düren / Musikschule Düren

Alle Workshop-Teilnehmer sind berechtigt und herzlich eingeladen, das komplette Wochenende mit Alexander Wurz  zu erleben und der Probenarbeit mit dem Landesblasorchester NRW, dem SBO der Musikschule Düren und den Workshops auch als Zuhörer beizuwohnen.

Als Kostenbeitrag sind lediglich 16,- € / 6,- € zu entrichten. Der Erwerb der Eintrittskarte zum Konzert berechtigt zur Workshop-Teilnahme.

Karten unter Tel.:  02421 / 25 13 17 oder 25 25 25

III. Cameratakonzert in Werdohl

Die Lennetaler Projekt-Philharmonie lädt für Samstag, 11. März, zum III. Cameratakonzert „klangstark“ ein. Beginn ist um 18 Uhr im Festsaal Riesei.

Mit dabei sind die brassgang mark I, die Lennetaler Holzbläser und das Märkisches Handorgel-Ensemble. Ganz besonders freuen sich die Organisatoren auf das Landesblasorchester des Volksmusikerbundes Nordrhein-Westfalen. „Somit konnte ein hervorragender, preisgekrönter Klangkörper für den Orchesterteil des Cameratakonzerts gewonnen werden“, sind die Veranstalter der Lennetaler-Projekt-Philharmonie überzeugt.

Wie schon im Rahmen der Konzertprojekte 2013 und 2015 sei auch das diesjährige Konzert in einen Ensemble- und einen Orchesterpart geteilt. „Mit dem Blechbläserensemble brassgang mark I und dem gemischten Holzbläserquintett Lennetaler Holzbläser werden alte Bekannte zu hören sein“, heißt es in der Ankündigung. Beide Ensemble hätten eine ausgewogenen Mischung an Konzert- und Unterhaltungsliteratur zu bieten.

Gipfeltreffen in NRW

Paderborn. Am Ende eines beeindruckenden Konzertes in der Paderhalle besiegelten das „Musikkorps der Bundeswehr“ aus Siegburg und das „Landesblasorchester NRW“ des Volksmusikerbundes eine verheißungsvolle Partnerschaft.

Beide Orchester verbindet als Kulturauftrag die Ausübung, Pflege und Förderung gehobener und traditioneller symphonischer Bläsermusik. Ebenfalls ideell die Förderung qualifizierter Nachwuchsmusikerinnen und -musiker in Nordrhein-Westfalen. Somit haben diese Auswahlformationen einen herausgehobenen fachlichen Auftrag und ein entsprechendes Tätigkeitsspektrum.

Vor dem Hintergrund regionaler Verbundenheit und im Sinne einer gedeihlichen und weiter zu entwickelnden zivil-militärischen Zusammenarbeit, unterzeichneten die beiden Dirigenten Oberstleutnant Christoph Scheibling  und Renold Quade die Kooperationsvereinbarung zur Partnerschaft. Gemeinsame Konzerte, Austausch von Musikerinnen und Musikern, Beratung, Unterstützung und Hilfestellungen in Fachfragen, bei Proberäumen, bei Dozenten, beim Instrumentarium, das Interessieren und Informieren über das Berufsprofil des Militärmusikers, sowie Sonderprojekte sind Basis und Inhalt dieser Freundschaft.

Bereits vor eineinhalb Jahren fanden die beiden Orchester im Rahmen der Orchesterakademie des Siegburger Musikkorps der Bundeswehr zusammen und unterstrichen die gegenseitigen Interessen.

Paul Schulte, Präsident des Volksmusikerbundes NRW e.V. bedankte sich in seiner Moderation für die zukunftsweisende Kooperation. „Die etwa  50.000 Musikerinnen und Musiker  im Volksmusikerbund NRW  freuen sich auf gegenseitige Hilfe durch die jetzt besiegelte Partnerschaft.“

In ihrem ersten gemeinsamen Konzert brillierten beide Orchester  mit Werken von Rossini, Reed, Gillis, Williams, Voigt, Hess und Rennert. Ein denkwürdiger und beispielhafter Abend endete mit großem Applaus der Zuhörer und ebenso großen Erwartungen für die Zukunft.

 

Benefizkonzert

mit dem Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg und dem Landesblasorchester des Volksmusikerbundes NRW

Freitag, 24. Juni 2016, 20:00 Uhr in der PaderHalle in Paderborn.

plakat_a3_musikkorps_2016_v2Am Freitag, dem 24. Juni, findet ein ganz besonderes Konzert statt. Erstmals gastiert eines der renommiertesten Profiblasorchester Europas in der PaderHalle, nämlich das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg. Das Besondere daran ist, dass es im Rahmen einer Kooperation mit dem Landesblasorchester des Volksmusikerbundes NRW auftritt. Die Zuschauer werden ab 20:00 Uhr einen abwechslungsreichen musikalischen Abend erleben, den so nur große Orchester zu bieten haben. Den ersten Teil gestaltet das Landesblasorchester NRW unter der Leitung von Renold Quade, den zweiten Konzertteil übernimmt das Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling.

Das Konzertprogramm macht dabei deutlich, warum eine anspruchsvolle Unterhaltungsmusik und klassische Kompositionen zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Niemand verkörperte das bekanntlich besser als der verstorbene Udo Jürgens. Einer der musikalischen Höhepunkte ist diesem herausragenden Künstler gewidmet: Merci! Udo Jürgens

Die Eintrittskarte kostet 19,50 Euro, ermäßigt 14 Euro unter anderem für Schüler, Studenten und Senioren. Für Gruppen ab zehn Personen gilt ebenfalls dieser ermäßigte Preis. Kartenreservierungen sind beim Paderborner Ticket-Center möglich.

Der Erlös dieses Konzertabends wird einem guten Zweck zur Verfügung gestellt. Alle Akteure verzichten entsprechend auf ein Honorar.

Ort: PaderHalle Paderborn, Heiersmauer 45, 33098 Paderborn
Datum: Freitag, 24. Juni 2016 um 20:00 Uhr
Kartenreservierungen:
Paderborner Ticket-Center
Marienplatz 2a,
33098 Paderborn
Telefon: 05251 29975-0
Telefax: 05251 29975-29
E-Mail: ticket@paderhalle.de

Informationen zum Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg http://konzertorchester.org

Meisterkonzert begeistert Klassikfans

Bei dem Konzert im Haus der Stadt zeigen die Dürener Musikschüler, was sie vom Virtuosen Dirk Hirthe gelernt haben

Düren. Die bauchigen, dröhnenden, tiefen Töne sind sein Geschäft; Dirk Hirthe und seine Tuba standen im Mittelpunkt eines Konzertes, zu dem die „Cappella Villa Duria“ nach Düren in das Haus der Stadt eingeladen hatte. Zusammen mit dem aus Freiburg stammenden Virtuosen präsentierten sich auch – unter Renold Quades mitreißender Leitung – das Landesblasorchester und Sinfonische Blasorchester der Musikschule den Zuhörern im gut besetzten Saal.

Reiches und diverses Repertoire

Ebenfalls mit von der Partie: das Ensemble „Tiefes Blech“, vier Blasmusiker, den Hirthe, Musikhochschul-Professor in Karlsruhe und Solo-Tubist der Badischen Staatskapelle, in den Räumen der Dürener Musikschule einen Meisterkurs hatte angedeihen lassen. Unter Hirthes schwungvoller Leitung zeigten die Künstler, was ihnen der Meister vermittelt hat: eine ganze Palette an Ausdrucksmöglichkeiten, Virtuosität im Malen und Ausschöpfen von Klangfarben sowie ein sich reiches und diverses Repertoire.

Tiefere Bewusstseinschichten

Besonders die Choral-Bearbeitung „Dona nobis pacem“ ließ erkennen, dass das Gelernte bei den Kursteilnehmern längst die tieferen Bewusstseinsschichten erreicht hatte – so klingt Reife. Das sprach eben auch aus Hirthes eigenem Solo-Beitrag, zwei Sätzen aus dem Tuba-Konzert von Edward Gregson, dunkel und schwer, aber auch voller Beweglichkeit in der Zeichnung von Stimmungen und im technischen Ablauf des Spiels. Wer die Tuba noch nicht schätzen und lieben gelernt hatte, der hatte hier die Möglichkeit dazu.
In bester Form zeigten sich auch die Mitglieder der beiden Orchester. Mit einer ordentlichen Portion Italianta pfefferten Dirigent Quade und seine Mitstreiter Rossinis Ouvertüre zur Oper „Tancredi“, genau so wie sie Alfred Reeds „El Carmino Real“ in vielen Farben und melodischen Mustern leuchten ließen.
Bei nicht minder guter Spiellaune zeigten sich nach der Pause die Junioren – mit Thiemo Kraass‘ rockigem „Arcus“, aber auch mit der Suite „A Leroy Anderson Portrait“. Nachdem der launige „Tuba Tiger Rag“ für einen Abschluss nach Maß gesorgt hatte, bedankten sich die Klassikfans mit tobendem Applaus im Haus der Stadt für einen Abend auf durchweg hohem Niveau. Nach dieser Präsentation werden sich sicherlich einige Musikliebhaber aus Düren und der Region öfter den Klängen der Tuba widmen.

von Christoph Hahn

Dürener Zeitung 07.06.2016