Trauer um Monika Brunert-Jetter: Politikerin stirbt mit 61 Jahren

Kurzmitteilung

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Landesblasorchesters NRW trauert um Ihre erste Vorsitzende, die ehemalige CDU-Landstagsabgeordnete Monika Brunert-Jetter. Diese ist nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben.

Sie hat sich nachhaltig für die Belange des Fördervereins und des Landesblasorchesters NRW eingesetzt.

Blasmusik: tiefes Blech im Haus der Stadt

Das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren und das Landesblasorchester NRW begeisterten das Publikum.

Düren. Im Haus der Stadt stand das Konzert ganz im Zeichen des tiefen Blechs. Das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren und das Landesblasorchester NRW pflegen eine lange musikalische Tradition. Die beiden Orchester bieten zusammen mit dem Dirigenten und Musikpädagogen Renold Quade Konzerte und Workshops mit international renommierten Instrumentalsolisten an.

Und jedes Jahr steht dabei ein Musikinstrument im Mittelpunkt. Dieses Jahr: das Tenorhorn.

Sowohl für die Workshops als auch für das Konzert konnte Alexander Wurz, einer der führenden Tenorhorn- und Euphoniumsolisten, gewonnen werden. Der Solist hat sich ganz und gar der Musik verschrieben. Er beherrscht nicht nur das Tenorhorn, sondern auch Euphonium und Posaune und ist somit ganz in der traditionellen Blasmusik beheimatet. Derzeit engagiert er sich besonders im wohl erfolgreichsten Blasorchester der Welt: Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten.

Dem Konzert gingen auch drei Workshops voran, deren Teilnehmer mit in das Konzertprogramm aufgenommen wurden. Der erste Kurs stand unter dem Titel „Junges tiefes Blech“ und ist extra für die jüngere Generation ausgelegt. Der zweite („Tiefes Blech“) widmete sich allen Musikern des Tenorhorns, Baritons, Euphoniums, Posaune und Tuba. Der dritte Workshop für Fortgeschrittene trug den Titel „Techniken in Klassik und Volksmusik“. Die Inhalte orientierten sich nicht nur an den Grundsätzen wie Einspielkonzepte, Ansatz, Atmung und Haltung, sondern auch am Klang und an verschiedenen Techniken.

Die erste Hälfte des Abends gehörte dem Landesblasorchester NRW, das das Publikum mit Stücken wie „I shall hear in Heaven“ und „It‘s about Time“ von Dave Brubeck erfreute. Wurz begeisterte vor der Pause mit einem Euphonium-Solo. Im weiteren Verlauf des Abends stellte das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren sein Können unter Beweis. Hier spielte Wurz Soli für Tenorhorn, Marching Bone und Posaune.

Das Zusammenspiel von Orchester und Kursen wird von den Musikern seit Jahren mit Begeisterung angenommen und findet auch im Publikum großen Anklang. Wurz hat das zeitlich gut abgestimmte Programm perfekt abgerundet.

Alt und Jung – unter den Zuschauern waren auch viele musikliebende Jugendliche und Familien mit Kindern – waren von dem musikalischen Blumenstrauß gleichermaßen begeistert. Auf der Bühne und auch im Publikum war die heitere Stimmung deutlich spürbar.

Den Höhepunkt des Abends bildete letztlich die Geschichte „Godzilla eats Las Vegas“, die von dem Komponisten mit rein musikalischen Mitteln erzählt wurde. Als Godzilla versucht, die berühmte US- und Kasino-Stadt Las Vegas dem Erdboden gleichzumachen, gibt es im Publikum kein Halten mehr. Ein gelungener Schluss eines gelungenen Abends.

Von Julia Vieth
Aachener Zeitung Online, 

Workshop mit Alexander Wurz

Tenorhorn – Euphonium – Posaune -Tiefblech

Diese Instrumentengruppe ist ganz in der traditionellen Blasmusik beheimatet. Alexander Wurz – einer der führenden Tenorhorn- und Euphoniumsolisten in Deutschland – wird von Freitag, den 12.05. bis Sonntag, den 14.05.2017 in Düren zeigen, dass diese Instrumentengruppe weit mehr zu bieten hat.

Am Sonntag, den 14.05.2017 konzertiert Alexander Wurz gemeinsam mit dem Landesblasorchester NRW (LBO) und dem Sinfonischen Blasorchester der Musikschule Düren (SBO) unter der Leitung von Renold Quade im Haus der Stadt.

Die Musikschule Düren freut sich in Zusammenarbeit mit der Firma Miraphone das Konzert mit dem international renomierten Instrumentalsolisten anbieten zu können.

Der Solist

Alexander Wurz hat sich mit seinen gut 31 Jahren bewusst und voller Überzeugung einer Karriere als freier Solist in einer Instrumentengruppe verschrieben, die voll und ganz in der traditionellen Blasmusik beheimatet ist. Als Tenorhornist, Euphoniumspieler oder auch als Posaunist genießt er es, nicht nur im reinen Orchesterbetrieb die so wichtigen Mittelstimmen zu zelebrieren. Vielmehr sucht er die solistische Bühne. 1985 in Bühl, Baden Württemberg geboren, wurde sein Talent schnell offensichtlich und an Posaune, Tenorhorn und Schlagzeug gefördert. An der Robert Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf studierte er bei Professor Eckhard Treichel, war von 2008 bis 2014 erster Tenorhornist im Luftwaffenmusikkorps 2 in Karlsruhe und alsbald gerne gesehener Gast und Solist in professionellen Formation wie „Michael Klostermann und seine Musikanten“ oder auch in symphonischen Besetzungen von  Polizei und Bundeswehr. Besonders engagiert ist er derzeit im wohl „erfolgreichsten Blasorchester der Welt“: Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten. Darüber hinaus vergisst Alexander Wurz aber auch nicht die Pflege der vielfältigen Möglichkeiten, die die Kammermusik für Blechbläser bietet. Von Barock bis Jazz eröffnen Ensembles wie „Unzerblechlich“ oder „Five Brass Karlsruhe“ ein weites Aufgabenfeld. Sein guter Ruf und seine von der Praxis geprägte Erfahrung lässt ihn zunehmend als Dozent und Workshopleiter für tiefes Blech in Erscheinung treten und auch die Instrumentenentwicklung ist interessiert an seinem Rat.

Besonders die Firma Miraphone freut sich über eine derzeit sehr intensive Zusammenarbeit. Seit ihrer Gründung im Jahre 1946 hat Miraphone als einer der weltweit führenden Hersteller hochwertiger Blechblasinstrumente die Geschichte der Blasmusik mitgeprägt. Heute entwickelt und produziert sie am Firmensitz in Waldkraiburg Trompeten, Flügel- und Tenorhörner, Baritone, Euphonien, Posaunen sowie Tuben zu 100 % „Made in Germany”.

Die Workshops mit Alexander Wurz

  1. „Junges tiefes Blech“ (etwa 12 -16 Jahre)  (Tenorhorn, Bariton, Euphonium, Posaune, Tuba)
    Sa, den 13.05.
      von 10 Uhr bis 12 Uhr im Haus der Stadt, Düren
  2. „Tiefes Blech“ (ohne Altersbegrenzung) (Tenorhorn, Bariton, Euphonium, Posaune, Tuba)
    Sa, den 13.05. von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Haus der Stadt, Düren
  3. „Meisterkurs“ für  Fortgeschrittene – „Techniken in Klassik und Volksmusik“
    Fr, den 12.05. Haus der Stadt, Düren / Musikschule Düren

Alle Workshop-Teilnehmer sind berechtigt und herzlich eingeladen, das komplette Wochenende mit Alexander Wurz  zu erleben und der Probenarbeit mit dem Landesblasorchester NRW, dem SBO der Musikschule Düren und den Workshops auch als Zuhörer beizuwohnen.

Als Kostenbeitrag sind lediglich 16,- € / 6,- € zu entrichten. Der Erwerb der Eintrittskarte zum Konzert berechtigt zur Workshop-Teilnahme.

Karten unter Tel.:  02421 / 25 13 17 oder 25 25 25

III. Cameratakonzert in Werdohl

Die Lennetaler Projekt-Philharmonie lädt für Samstag, 11. März, zum III. Cameratakonzert „klangstark“ ein. Beginn ist um 18 Uhr im Festsaal Riesei.

Mit dabei sind die brassgang mark I, die Lennetaler Holzbläser und das Märkisches Handorgel-Ensemble. Ganz besonders freuen sich die Organisatoren auf das Landesblasorchester des Volksmusikerbundes Nordrhein-Westfalen. „Somit konnte ein hervorragender, preisgekrönter Klangkörper für den Orchesterteil des Cameratakonzerts gewonnen werden“, sind die Veranstalter der Lennetaler-Projekt-Philharmonie überzeugt.

Wie schon im Rahmen der Konzertprojekte 2013 und 2015 sei auch das diesjährige Konzert in einen Ensemble- und einen Orchesterpart geteilt. „Mit dem Blechbläserensemble brassgang mark I und dem gemischten Holzbläserquintett Lennetaler Holzbläser werden alte Bekannte zu hören sein“, heißt es in der Ankündigung. Beide Ensemble hätten eine ausgewogenen Mischung an Konzert- und Unterhaltungsliteratur zu bieten.

Gipfeltreffen in NRW

Paderborn. Am Ende eines beeindruckenden Konzertes in der Paderhalle besiegelten das „Musikkorps der Bundeswehr“ aus Siegburg und das „Landesblasorchester NRW“ des Volksmusikerbundes eine verheißungsvolle Partnerschaft.

Beide Orchester verbindet als Kulturauftrag die Ausübung, Pflege und Förderung gehobener und traditioneller symphonischer Bläsermusik. Ebenfalls ideell die Förderung qualifizierter Nachwuchsmusikerinnen und -musiker in Nordrhein-Westfalen. Somit haben diese Auswahlformationen einen herausgehobenen fachlichen Auftrag und ein entsprechendes Tätigkeitsspektrum.

Vor dem Hintergrund regionaler Verbundenheit und im Sinne einer gedeihlichen und weiter zu entwickelnden zivil-militärischen Zusammenarbeit, unterzeichneten die beiden Dirigenten Oberstleutnant Christoph Scheibling  und Renold Quade die Kooperationsvereinbarung zur Partnerschaft. Gemeinsame Konzerte, Austausch von Musikerinnen und Musikern, Beratung, Unterstützung und Hilfestellungen in Fachfragen, bei Proberäumen, bei Dozenten, beim Instrumentarium, das Interessieren und Informieren über das Berufsprofil des Militärmusikers, sowie Sonderprojekte sind Basis und Inhalt dieser Freundschaft.

Bereits vor eineinhalb Jahren fanden die beiden Orchester im Rahmen der Orchesterakademie des Siegburger Musikkorps der Bundeswehr zusammen und unterstrichen die gegenseitigen Interessen.

Paul Schulte, Präsident des Volksmusikerbundes NRW e.V. bedankte sich in seiner Moderation für die zukunftsweisende Kooperation. „Die etwa  50.000 Musikerinnen und Musiker  im Volksmusikerbund NRW  freuen sich auf gegenseitige Hilfe durch die jetzt besiegelte Partnerschaft.“

In ihrem ersten gemeinsamen Konzert brillierten beide Orchester  mit Werken von Rossini, Reed, Gillis, Williams, Voigt, Hess und Rennert. Ein denkwürdiger und beispielhafter Abend endete mit großem Applaus der Zuhörer und ebenso großen Erwartungen für die Zukunft.